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Orthomolekulare Medizin

Die Orthomolekulare Medizin oder Vitalstoff-Medizin
genannt, beschäftigt sich mit der Diagnostik von Vitalstoff-Mangelzuständen und der Verabreichung von Vitalstoffen, wie Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, lebensnotwendigen Fettsäuren, Aminosäuren sowie sekundären Pflanzenstoffen, zur Gesundheitsvorsorge und Gesundheitspflege sowie zur Behandlung von Krankheiten.

Orthomolekulare Medizin


Die Orthomolekulare Medizin befasst sich also mit den „Betriebsstoffen" des Organismus, in diesem Zusammenhang dem des Menschen. Betriebsstoffe sind vergleichbar mit Dünger für Pflanzen, um deren Wachstum und Widerstandsfähigkeit (Immunsystem) anzuregen. Eine Pflanze braucht nicht nur Wasser um zu gedeihen. Bei uns Menschen ist es nicht anders.

Unterschiedliche Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, das Lebensalter, Umweltbelastungen oder bereits bestehende Erkrankungen können zu einer Unterversorgung (da mit der Nahrung nicht ausreichend aufgenommen wird) oder zu einem erhöhten Bedarf (da der Körper zeitweise mehr benötigt) an diesen Vitalstoffen führen. Zudem kommt noch, dass wir zwar eine riesige Auswahl an Nahrungsmitteln haben, aber diese oft nur mit geringen Nährstoffen besetzt sind.

Die orthomolekulare Medizin versteht sich als Teil eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes und nicht als Alternative zu herkömmlichen schulmedizinischen Verfahren. Als begleitende, ergänzende Therapiemaßnahme hat sie das Ziel, die Versorgung des Körpers mit allen wichtigen Nährstoffen in optimalen Konzentrationen sicherzustellen. Dadurch können im günstigsten Fall Krankheiten verhütet  oder zumindest die Heilung von Krankheiten unterstützt werden.

Diese Vorstellung wird von weiten Kreisen der Schulmedizin und Ernährungslehre nicht geteilt. Die Orthomolekulare Medizin polarisiert, das muss man an dieser Stelle erwähnen.
Valide wissenschaftliche Studien zur Wirkung und Wirksamkeit der Orthomolekularen Medizin liegen nicht ausreichend vor, die wissenschaftlichen Lager haben noch keinen Konsens gefunden. Sie gehört demnach zu den alternativmedizinischen Disziplinen.

Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollte in keinem Fall Ersatz für eine ausgewogene und vollwertige Ernährung sein!
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